Klimawandel was ist das ?

Klimawandel und Treibhauseffekt kurz erklärt

Im umgangssprachlichen und meteorologischen Sinn bedeutet Klima soviel wie eine Wetterkonstante in Bezug auf die Regelhäufigkeit bestimmter Messgrößen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlagsmenge. Das Klima wird somit beispielsweise als mild, feucht oder regnerisch charakterisiert, hat einen regionalen Bezug und beschreibt durchschnittliche Wetterlagen.

Im wissenschaftlichen Sinn ist Klima ein Trendindikator für die Langzeitgroßwetterlage und bezieht sich auf den gesamten Globus. Langfristig betrachtet hat es beim Klima schon immer Schwankungen gegeben, die nicht nur jahreszeitlich bedingt, sondern vor allem auf Faktoren wie Schwankungen der Sonnenaktivität sowie Veränderungen von Erdumlaufbahn und Erdachsenneigung zurückzuführen sind. Diese Prozesse vollziehen sich in Perioden, die mitunter zehntausend Jahre umfassen können. Sie bringen abwechselnd Warmzeiten, Übergangszeiten und Eiszeiten hervor, die es erdgeschichtlich immer gegeben hat und auch immer geben wird. Gegenwärtig leben wir in einer interglazialen Phase, der Warmphase eines Eiszeitalters.

Der Klimawandel von dem heute allgemein gesprochen wird bezieht sich auf die Veränderungen des Klimas in den letzten Jahrzehnten. Diese lassen sich erwiesenermaßen auf Einflüsse zurückführen, die mit der Lebensweise des modernen Menschen und seiner Zivilisation zu tun haben. Wissenschaftlich gesichert ist die Erkenntnis, dass die lebenswichtige Atmosphäre unseres Planeten sich in ihrer Zusammensetzung drastisch verändert hat. Die starke Zunahme des Anteils von Kohlendioxid ist durch die Industrialisierung verursacht und vor allem als Folge der ernormen Zunahme des Individualverkehrs anzusehen.

Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle und Erdöl, sowie der daraus gewonnenen Produkte wird Kohlendioxid in großen Mengen freigesetzt. Die klimatischen Folgen dieses Prozesses ist unter dem Begriff Treibhauseffekt in die Alltagsprache eingegangen. Und tatsächlich verhält es sich auch physikalisch genau so wie in einem Treibhaus. Die Sonnenstrahlen fallen durch die verglasten Außenwände und Decken, werden im Innern absorbiert und heizen die Luft auf. Der Austausch mit kälterer Luft ist gering. Beim atmosphärischen Treibhauseffekt ist die mit Treibhausgasen angereicherte Luft vergleichbar mit den Glasscheiben eines Treibhauses. Der Klimawandel findet seinen Ausdruck in der globalen Erderwärmung als Folge der Zunahme von Wasserdampf und kohlenstoffhaltigen Gasen in der Erdatmosphäre. Messbar ist die Erderwärmung anhand des Anstiegs der durchschnittlichen Temperaturen zu allen Jahreszeiten und in sämtlichen Regionen der Erde.

Die Folgen der Erderwärmung
Der durch den hohen Anteil von Treibhausgasen bewirkte Klimawandel und die damit verbundene Erderwärmung war einst eine eher wissenschaftliche Diskussion. Mit der Zunahme von Extremwetterlagen geriet sie jedoch verstärkt in den Fokus des öffentlichen Interesses und ist mittlerweile jedem ein Begriff. Die Folgen der Erderwärmung sind zur erfahrbaren Wirklichkeit für jeden Einzelnen geworden. weiter lesen ...

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